Einfach nur ein Wort?

„Ein kleines und fast vergessenes Zauberwort mit großer Wirkung!“

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Sicherlich erinnert sich ein jeder von uns, der bereits seit langem den Kinderschuhen entwachsen ist und auch schon geraume Zeit alleine über die Strasse und den Zebrastreifen gehen darf, an den gestrengen Blick unserer Eltern und Großeltern, wenn uns der Schoko- Osterhase, das Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk überreicht wurde. Übersahen wir diesen eindringlichen Blick unserer Erziehungsberechtigten kam sogleich der verbale Nachschlag in Form von „Naaaa, und wie heißt das Zauberwort?“ Aaaah ja, richtig! Da war doch noch etwas ganz wichtiges: „Danke!“

In der Kindheit manches Mal geäußert, um einer anschließend nachhaltigen Strafpredigt und gelegentlich auch schlimmeren Sanktionen zu entgehen, kannten wir trotz allem die Wirkung dieses Zauberwortes, zumindest war damit das Osterei oder das Geburtstagsgeschenk der ansonsten nervigen Tante, gesegnet mit einer Stimme wie eine Kreissäge und immer so komisch muffelnd nach Mottenkugeln, die uns immer zur Begrüßung ein feuchtes Küsschen auf die Wange drücken wollte, schon mal sicher. Auf jeden Fall können wir zur Ehrenrettung unserer Eltern und Großeltern und angesichts deren Bemühungen um eine zumeist einigermaßen gelungene Erziehung schon mal behaupten, dass wir das Zauberwort „Danke!“ zumindest irgendwann, auch wenn´s schon recht lange her ist, einmal gelernt haben! 

Ein geäußertes „Danke!“ ist nicht nur das Signal von gutem Benehmen und Zeichen dafür, dass wir nicht mit dem D- Zug durch die Kinderstube gerauscht sind und aus einem einigermaßen zivilisierten „Stall“ kommen, sondern vielmehr signalisiert man damit in der Regel grundsätzlich Respekt und Achtung, Wertschätzung und Höflichkeit anderen gegenüber. Die Signalwirkung eines für Dritte hörbaren Dankes sollte also nicht unterschätzt werden, zumal sie die eigene Persönlichkeit ungemein positiv unterstreicht und einfach sympathisch ist.

Ein paar kleine und nahezu unbedeutende Erlebnisse an einem fast alltäglichen Nachmittag haben mich mittlerweile jedoch sehr nachdenklich werden und mich hinsichtlich der fast schon philosophischen Frage sinnieren lassen: Wo bitteschön ist unser ehemaliges „Danke!“ geblieben? Wohlgemerkt spreche ich hier nicht über Ausnahmesituationen anlässlich der Entgegennahme eines Präsentes oder im Anschluss an eine Einladung, sondern vielmehr in ganz alltäglichen Situationen. Einfach weil uns jemand die Tür aufhält oder den heruntergefallenen Schlüssel aufhebt. Einfach eine Geste der Freundlichkeit, des meines Erachtens Mensch- Sein, des guten Benehmens und der Höflichkeit. Wir haben uns offensichtlich mittlerweile schon so sehr an eine Welt und ein kollektives Miteinander ohne ein freundliches und sympathisches „Dankeschön!“ gewöhnt, dass es uns fast nicht mehr auffällt und nahezu selbstverständlich geworden ist; ein ehrlich gemeintes „Danke!“ somit leider fast schon gefühlt zum Unwort geworden ist. Fast grotesk mutet hierbei an, dass man geradezu auffällt, wenn man dieses Zauberwort nicht nur „in memoriam“ kennt, sondern es sogar noch wie selbstverständlich, insbesondere gegenüber Fremden, aussprechen kann!

Ein „fast“ ganz normaler Einkaufsnachmittag in der Innenstadt: Ein Besuch in meiner bevorzugten Parfümerie, die ich mit den Worten „Einen schönen guten Tag!“ betrete. Eine Reaktion oder Antwort? Wo denken Sie hin; das wäre jetzt aber wirklich zuviel verlangt; nun ja, vielleicht beim nächsten Mal! Immerhin registriert mich die Verkäuferin mit einem sehr saloppen „Naaaaa, unn wie isses???!“ Okay, ich habe wirklich noch immenses Glück gehabt, sie hätte auch gleich sagen können „Verpiss Dich zügig und subito, merkst Du eigentlich nicht, dass Du uns gerade störst?“ Nun ja, ich habe durchaus Verständnis dafür, dass ein jeder mal einen miesen Tag haben kann, auch wenn ich mit der Dame aufgrund der Tatsache, dass sie mich bereits mehrere Mal in der Vergangenheit bedient hatte, in Anbetracht dieser mehr als lässigen Wortwahl nicht gerade ein Kumpel- ähnliches Verhältnis eingehen wollte! Nachdem ich meine Wahl getroffen hatte, steuerte ich die Kasse an, um meinen Einkauf zu bezahlen. Die Verkäuferin widmet sich wieder dem aufgrund meines offensichtlich recht störenden Besuches unterbrochenen Pläuschchens mit ihren Kolleginnen. Ich deponiere selbst die Ware auf den Tresen (Daran haben wir uns ja bereits im Supermarkt um die Ecke gewöhnt!) und lege das Geld dazu. Die Kassiererin tippt meine Einkauf in die Kasse, wirft mir lässig das restliche Wechselgeld auf den Tresen, knallt meine Einkaufstüte daneben und…. Ja, was denken Sie denn bitte???! Glauben Sie etwa ernsthaft, Sie hätten, nachdem Sie lediglich das bezahlt haben, was Sie auch gekauft haben, auch noch Anspruch auf ein „Danke!“ oder sogar ein „Beehren Sie uns bald wieder!“, bzw. gar ein fröhliches „Auf Wiedersehen!“ Weit gefehlt und wovon träumen Sie eigentlich nachts? Schließlich sind Sie lediglich zahlender Kunde in dem Geschäft und nicht die Oma mit dem ersehnten alljährlichen Osterei!

Knappe zehn Minuten später Laden Nummer 2: Eine stadtbekannte Esoterik- Buchhandlung mit absoluter Monopolstellung – hoher Eigenanspruch, bestens sortiertes Angebot, das ganze mit leisem, jedoch unüberhörbar meditativem indischem Hintergrund- Geluller in Patchouli- beduftetem Ambiente (Der Geruch haftet übrigens bei feuchter Witterung in den Klamotten wie schlechtes Benehmen, weshalb mein Hund nur unter Protest und vorzugsweise liegend zum Betreten dieses heiligen Aschrams zu bewegen ist!) und leise vor sich hin plätschernden Zimmerbrunnen! Ich steuere die nächstbeste freie Verkäuferin an; mein freundliches „Guten Tag!“ wird eher träge gelangweilt, unkommentiert und mit hochgezogener Augenbraue zur Kenntnis genommen und lediglich mit einem leicht gedehnten „Jaaa?“ beantwortet. Okay, sicherlich auch einen miesen Tag erwischt, liegt vielleicht an dem Nieselregen und der eher kühlem Außentemperatur! An der Kasse erlebe ich anschließend ein Déja Vu: Hatte ich das nicht alles schon mal vor kurzen exakt identisch erlebt? Ware mit einem genervten Killerblick einpacken, Wechselgeld auf den Verkaufstresen schmeißen, Tüte daneben knallen und dann… Nichts, null, niente, garnichts! Kennen die sich irgendwie alle untereinander oder sollte das tatsächlich echte Seelenverwandtschaft sein?

Eine weitere Viertelstunde später Laden Nummer 3: Erneut eine bekannte Großbuchhandlung! Ich steuere sofort die Ausgabe für bestellte Bücher an, um meine reservierte Lektüre abzuholen. Ein junger Mann hinter der Theke sieht mich zwar, ignoriert jedoch kommentarlos mein „Guten Tag!“ und blättert hochkonzentriert und genüsslich in der ausliegenden Hochglanz- Hauspostille.  Nach endlosen 10 Minuten warten, gefühlte 100 Minuten, klappt er endlich seine interessante Lektüre zu und schlurft im betont lässigen Schleichgang zu mir. Ich nochmals vernehmlich „Guten Tag!“, er „Jaaa, was iss?“ – langsam beschleicht mich das Gefühl, ich müsste mich vor Äußerung meiner Kaufabsichten ob dieser offensichtlich mehr als unpassenden Störung beim Lesen seiner augenscheinlich äußerst interessanten Lektüre dringendst entschuldigen. Ich „Für mich wurden diverse Bücher reserviert, die ich gerne abholen würde!“, ein bereits leicht genervtes „Name?“ Ich: „Ich habe leider jetzt nicht alle Titel im Kopf, aber sie sind unter meiner Kundennummer für mich reserviert! Meine Kundennummer lautet …“,weiter kam ich leider nicht mehr. Der „freundliche“ Verkäufer schon mit leicht gereiztem und bedrohlichen Unterton  „Neee, Ihr Name ?“

Also habe ich bereitwillig dem Herrn meinen Namen genannt und dann erlebte ich nahezu identisch das gleiche Szenario wie in den zuvor besuchten Geschäften: Meine Bücher wurden vor mir auf den Tisch geworfen, eine gewisse Verachtung im Blick des Verkäufers konnte ich an dieser Stelle wirklich nicht mehr ignorieren, zahlen, Bücher in eine Tüte schmeißen und diese vor mir auf die Theke knallen, das war´s! Einzig die Frage, nachdem mir die Bücher ziemlich übellaunig auf den Tresen geworfen wurden „Noch mal reinsehen oder gleich kaufen?“ und die Ansage, nachdem ich ihm meine Kreditkarte zwecks Zahlung ausgehändigt und er mir das Lesegerät zugeschoben hatte, „Pin- Nummer!“ lockerten die weitgehendst unverbindliche Kommunikation dann doch etwas auf! Mein abschließendes „Tut mir wirklich sehr leid, dass ich Sie offensichtlich beim Lesen gestört habe!“ kommentierte der „freundliche“ Herr mit einem hörbaren tiefen Durchatmen und beherztem Griff nach links in Richtung Hauspostille, um sich erneut seiner unfreiwillig unterbrochenen Lektüre zu widmen. Okay, schenken wir uns auch hier ein „Danke!“, „Auf Wiedersehen!“ oder aber launiges „Tschüssikowski!“  – man kann sich schließlich so ziemlich an alles gewöhnen, auch an die Tatsache, dass das einzige was stört und offensichtlich endgültig den Tag versaut, der Kunde ist! 

Hier ein „Danke!“ oder gar eine Winzigkeit an mehr zu erwarten, käme wohl wirklich einer illusionären Hoffnung meinerseits und darüber hinaus persönlichen Zumutung für dieses Traum- Exemplar eines beseelten Verkäufers gleich. Man kann sich jetzt trefflich hinsichtlich der Tatsache streiten, inwieweit sich eine chronische Übellaunigkeit im Laufe einer längeren Karriere in den Abgründen des Verkaufs von selbst einstellt oder aber ob eine derartige Charakteristik Grundvoraussetzung für eine Einstellung als Verkäufer/in ist. Eines dürfte jedoch klar sein: Es scheint den Job irgendwie auf unerklärliche Art erträglicher zu machen und offensichtlich nachhaltig abzurunden, da sich sonst nicht ein Großteil des im Verkauf tätigen Personals diese Eigenschaft teilen würden!

An der Eingangstür des Geschäftes, inzwischen mit vollem Einkaufskorb und zwei Tüten beladen angekommen, versuchte ich mit einer nahezu akrobatischen Glanzleistung dieselbige zu öffnen. Im Verlauf dieser Aktion blieb ich mit meiner vollen Tüte Obst am Handgriff der Tür hängen, der Boden der Tüte zerriss und der gesamte Inhalt verteilte sich infolgedessen auf dem Boden und unter den Regalen des Eingangsbereiches. Während ich leicht hektisch bemüht war, meine kullernden Äpfel und Tomaten wieder einzusammeln, blieb mein Blick auf Bodenhöhe an einem Paar sauberen, blank gewienerten dunkelbraunen Herrenschuhen hängen. Vor mir stand ein älterer Herr, vielleicht Anfang Sechzig, in seinen Händen ein rundes halbes Dutzend meiner Äpfel und Tomaten. Er legte das Obst in meinen Einkaufskorb und half mir anschließend mit einem freundlichen Lächeln beim Aufstehen. Ich lächelte ihn ebenfalls an und sagte „Vielen Dank für Ihre Hilfe!“ In diesem Moment verschwand das freundliche Lächeln aus dem Gesicht des Unbekannten, er runzelte die Stirn, als ob er konzentriert nachdenken würde – ich schwör´s an dieser Stelle, ich hatte ihm ganz bestimmt nicht etwa ein unmoralisches Angebot unterbreitet – und meinte dann ganz ernst: „Mein Gott, wann habe ich das eigentlich das letzte Mal gehört?“ Ich fragte ihn, wie ich das verstehen müsse und er antwortete ganz ernst „Na ja, ich kann mich eigentlich nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt das Wort Danke gehört habe. Ist das nicht wirklich traurig?“

Obwohl zwischenzeitlich restlos bedient und auch nicht gerade, was sicherlich verständlich ist, mit bester Laune gesegnet, hielt ich auf meinem Nachhauseweg noch kurz bei einem Lebensmittelmarkt, um noch ganz schnell ein paar fehlende Kleinigkeiten für das geplante Abendessen einzukaufen. Vor mir an der Kasse stand ein kleiner Junge, vielleicht 7 oder 8 Jahre alt, der eine Tiefkühl- Pizza auf das Band gelegt hatte. Die Kassiererin zieht die Pizza über den Scanner und sagt „3,98 Euro bitte !“ Der Kleine fängt an umständlich in seinen Taschen zu wühlen und befördert nach fast endlosem Suchen, schon sichtlich nervös und leicht blass um die Nase € 3,50 aus den Tiefen seiner Jeans zutage. Die Kassiererin „Du, da musst Du schon noch etwas drauf legen, die Pizza kostet € 3,98!“  Der Kleine wühlt weiter vergeblich in den Tiefen seiner Hosentaschen und sagt schon leicht weinerlich zu der Kassiererin „Ich habe aber nur das, was ich da hingelegt habe!“ Die Kassiererin mit schon leicht angenervtem Tonfall „Tjaaa, dann muss die Pizza wohl heute hier bleiben!“ Da fängt der Kleine herzzerreißend an zu heulen „Ich hab´ aber so ´nen Hunger und meine Mama kommt erst um acht heim und ich hab´ jetzt nicht mehr Geld dabei!“

Angesichts dieses Szenarios gab es wohl kaum eine Frau in der Schlange hinter mir, die nicht das gleiche dachte wie ich „Los, Du dumme Nuß an der Kasse, gib dem Zwergi die Pizza, davon geht der Laden auch nicht gleich pleite!“ Angesichts des immer verzweifelter heulenden Kleinen, der sich zwischenzeitlich überhaupt nicht mehr einkriegen konnte und einer mittlerweile mit einer fast schon hysterischen Tonlage gesegneten Kassiererin, hatte ich endgültig die Nase voll: Portemonnaie auf und 50 Cent auf´s Band geklatscht! Ich: „So, es reicht endgültig. Die Pizza gehört jetzt ihm!“ Die Tränen versiegten schlagartig und der Kleine sah mich mit großen Augen an. Die Kassiererin mit spitzem Fingerzeig auf den Kleinen „Ist das etwa Ihrer?“ Ich: „Für die nächsten 60 Sekunden ja und jetzt geben Sie ihm seine Pizza, wenn ich bitten darf!“ Der Kleine dreht sich freudestrahlend zu mir um, winkt mich ein Stück weit zu sich nach unten, gibt mir, die ersehnte Pizza triumphierend unter den Arm geklemmt, ein Küsschen auf die Wange und sagt doch glatt mit Killerblick in Richtung Kassiererin „Danke, Mami!“ Unglaublich, was dieses kleine Zwerglein mit diesem kurzen Wort ausgelöst hat: Meine Laune steigerte sich um hundert Punkte, die Kassiererin brachte sogar ein leichtes ansatzweises Lächeln über die Lippen, die Frauen in der Schlange hinter mir klatschten Beifall und sammelten noch ganz schnell € 2,– ein, denn ohne Cola schmeckt nun mal so eine Pizza nur halb so gut und irgendwie gehören Pizza und ´ne Cola zusammen!

Wieder zuhause angekommen, ließ ich die Erlebnisse des Nachmittags noch einmal Revue passieren: Richtig, der Mann in der Buchhandlung hatte definitiv Recht, wie traurig ist doch unsere Welt und unsere Gesellschaft geworden, dass das Wort „Danke!“ fast völlig im Vergessen verschwunden ist und sich kaum noch jemand daran erinnert, geschweige es denn ausspricht. Dabei tut ein freundliches, vielleicht noch mit einem kleinen Lächeln ausgesprochenes, „Danke!“ eigentlich so gut, es ist unverbindlich, zeigt jedoch Höflichkeit, Respekt und Achtung und tut auch weniger weh, als eventuelles Bohren beim nächsten Zahnarzttermin. Offensichtlich tun sich jedoch immer mehr Menschen immer öfter sehr schwer damit, anderen mit Respekt, Achtung, Höflichkeit und gutem Benehmen zu begegnen. Ich möchte nicht soweit gehen, hier von einer gestiegenen allgemeinen Verrohung unserer Gesellschaft zu sprechen, obwohl man diesen Gedanken ruhig in einem gesonderten Beitrag bei passender Gelegenheit aufgreifen sollte, sondern vielmehr mit kritischem Blick auf ganz alltägliche Begegnungen: Ich halte einer mit Mülltüte und Einkaufskorb beladenen Nachbarin die Türe auf – ein eventuelles „Danke!“ – wovon träumen Sie eigentlich nachts? Ich verschicke ein Präsent an eine langjährige gute Freundin, nachdem ich über zwei Wochen hinsichtlich des Erhalts noch immer nichts von ihr gehört habe, greife ich zum Hörer. Auf meine Frage, ob denn mein Päckchen angekommen sei, die Antwort „Jaaa, iss schon letzte Woche gekommen!“ – ein „Danke“? Nein, das wäre wirklich schon zuviel des guten, das Päckchen ist ja auch so angekommen! Ich verschicke immer wieder per Post und Mail Geburtstagsgrüße, Blumen oder Präsente an Menschen, die mir am Herzen liegen; in rund 60% der Fälle erhalte ich wenigstens noch eine Bestätigung bezüglich des Erhalts, lediglich ca. 40% halten es auch nur ansatzweise für nötig, sich auch noch dafür zu bedanken. Eine mehr als traurige Bilanz, jedoch auch die Bestätigung dafür, dass sich doch noch rund 40% der Empfänger an das berühmte Zauberwort und die unmissverständliche Aufforderung unserer Eltern und Großeltern erinnern.

Ein kleines Wort mit nur fünf Buchstaben, das jedoch eine immens große und unschätzbare Wirkung hat. Wann haben Sie sich eigentlich zuletzt bedankt oder vielleicht dem Menschen, der immer für Sie da ist und Sie in jeder Lebenslage unterstützt, einfach nur gesagt „Danke, dass es Dich gibt und Du jetzt für mich da bist!“ Schon lange nicht mehr oder noch nie? Dann wird es aber langsam Zeit sich wieder daran zu erinnern: „Naaa, und wir heißt das Zauberwort?“ Aaah ja, richtig: „Danke!“

Herzlichst

Jutta A. Lotz- Hentschel

Praxis Ansavita

 

 

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About juttalotzhentschel

Jutta Lotz- Hentschel Schriftstellerin & Autorin Autoren- Kollektiv "WortKUNST"

One response to “Einfach nur ein Wort?”

  1. Gerda Brinkmann says :

    „Danke“, liebe Jutta, für die Schilderung deiner Erlebnisse mit dem Wort „Danke“, vielmehr der „Nicht-Erlebnisse“. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast darüber lachen. Diese fast stoische Ignoranz eines „Guten Tag“ oder „Danke“ scheint in den meisten Geschäften Einzug gehalten zu haben. Es ist traurig! Ich bin weiterhin freundlich, denn dies ist nicht nur meine Erziehung, sondern meine Art, mich in der Gesellschaft zu bewegen. Ich bewege mich mit Respekt gegenüber meinen Mitmenschen, denn von diesem respektvollen Verhalten bin ich nicht nur voll und ganz überzeugt, sondern es bereichert mich auch. Ich sage „Bitte“ und „Danke“ aus Wertschätzung; wird es ignoriert, so könnte ich diesem Ignoranten zürnen oder ihn sogar bedauern, NEIN!, belasten wir unser Leben nicht mit dieser negativen Energie, sondern erheben wir uns und schenken ihm ein Lächeln… BITTE! Vielleicht ist unser Gegenüber lernfähig, wenn nicht, dann ist es leider so… Diese Ignoranten und „Nicht-Danke-Sager“ kriegen mich nicht klein, ich werde es weiterhin sagen… ;-)))

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