Alle Jahre wieder …

„Der alljährliche Friedhof der Kuscheltiere hat wieder seine Pforten geöffnet“

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Kommen Sie ruhig näher, treten Sie ein und fühlen Sie sich wie in jedem Jahr ganz wie zuhause!

Wenn sich Gewissen und Bewusstsein temporär verabschieden, kann man davon ausgehen, es ist demnächst wieder mal soweit: Es weihnachtet! Alle Jahre wieder auf´s neue beschäftigt mich die überaus wichtige und umtriebige Frage: Wie hätten Sie denn gerne Ihr diesjähriges (pelziges) Weihnachtsgeschenk? Was darf´s denn dieses Mal nettes sein: Vergast, erschlagen, per Stromschlag getötet, durch Genickbruch gemeuchelt oder doch lieber bei lebendigem Leib das Fell über die puscheligen Ohren gezogen? Wuffi und Hauskatze nach „Methode Chinoise“ brutal vor dem Haus ihrer Besitzer eingefangen und in das Auto der Tierfänger gezerrt, oder darf es doch lieber etwas üppiger und edler in Form eines kuscheligen Marderhundes oder gar Waschbärs aus staatlichen Zuchtbetrieben sein?

Wie bitte? Das wollen Sie garnicht so genau wissen, weil es Ihnen dann immer ziemlich übel wird und ihnen das Wissen um diese Praktiken den ohnehin schon recht miesen Tag endgültig versaut? Nein, das gehört meines Erachtens unbedingt mit dazu, denn schließlich sollen Sie Ihre neue „Pelz- Leiche“ auch wirklich mit Überzeugung und Genuss tragen, und hierzu gehört nicht nur das Wissen um die die Frage „Was?“, sondern insbesondere die Antwort auf das „Wie?“ Wie bitte, Sie sind schon seit Jahren Fördermitglied bei Greenpeace, dem WWF und Peta und spenden sogar immer wieder regelmäßig zu Weihnachten an einige kleinere lokale Tierschutzorganisationen und das örtliche Tierheim? Sie haben sogar die Petition gegen Massentierhaltung und Legebatterien unterschrieben, lehnen seit neuestem Fleischkonsum ab und sind aus moralisch- ethischen Gründen Vegetarier oder Veganer geworden? Spitzenklasse, das nenne ich wirklich selbstlosen Einsatz mit Weitblick! Ich bin wirklich nachhaltig beeindruckt, das haben Sie ganz toll gemacht und Ihre Eltern sind ganz bestimmt auch enorm stolz auf Sie. Aber glauben Sie ernsthaft, Sie könnten sich auf diese Weise am gängigen Ablasshandel beteiligen, um so Ihr eventuell und gelegentlich aufkeimendes schlechtes Gewissen freizukaufen? Nein, das nehme ich Ihnen definitiv nicht ab, zumal der klerikale Ablasshandel schon vor sehr langer Zeit abgeschafft wurde und ich mich an Ihrer Stelle definitiv nicht auf die alljährlich pünktlich zu Weihnachten stattfindende päpstliche General- Absolution „Urbi et Orbi“ verlassen würde!

Nur nochmals zum verinnerlichen: In dem Wort „Gewissen“ versteckt sich auch immer das Wörtlein „WISSEN“ und gegenüber diesem können Sie sich aufgrund von angeblichen Nicht- Wissen und Unkenntnis dieses Mal definitiv nicht verstecken, denn in diesem Jahr gibt es meine Bewusstseins- Antipelz- Offensive zwecks GeWISSENserweiterung einiger weniger noch immer angeblich Unwissender bereits pünktlich vor dem demnächst stattfindenden Weihnachtsfest! Sie können sich also demzufolge jederzeit noch pünktlich zum Geschenke verteilen in unendlicher Vielfalt für alles mögliche, mit Ausnahme von Echt- Pelz, entscheiden und damit endlich mal authentisch und bewusst, vor allen Dingen ohne weitere Leichen auf Ihrem Karma- Weg zu hinterlassen, mit Ihren Lieben das diesjährige Weihnachtsfest verbringen. Meine dringende Empfehlung: Denken Sie bitte hierüber nochmals ganz genau nach! Und jetzt zum wesentlichen, bzw. der Wahrheits- und Bewusstseins- Offensive und dem moralisch- ethischen Wake- up.  Fangen wir also mal ganz locker und flockig mit den unzweifelhaften Fakten an …

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Nein, jetzt nicht eben mal kurz kotzen gehen, das können Sie gerne anschließend erledigen, wenn sich Ihr Gewissen wieder zu Wort meldet. Einfach zurücklehnen und entspannt weiterlesen und idealerweise dabei reflektieren und mitdenken!

Schlendert man demnächst, Spekulatius, Dominosteine und Gewürz- Lebkuchen gibt es ja immerhin schon seit dem Spätsommer in allen Supermärkten und an jeder Ecke, ergo müsste es bald wieder soweit sein, aufmerksam und interessiert durch die dann schon zumeist weihnachtlich geschmückten und frühzeitig festlich illuminierten Strassen unserer Innenstädte, fällt auf, dass in nahezu jedem Geschäft, das Bekleidung oder Accessoires anbietet, wieder verstärkt Pelze oder aber zumindest Bekleidungsstücke mit Pelz- Applikationen und Pelz- Besatz angeboten werden. Mich persönlich überkommen da zumeist, wenn auch weitgehend ungewollt, sofort Erinnerungen an Stephen King´s „Friedhof der Kuscheltiere“. … aber das war auch nur ein Film zum schön gruseln, hier geht es um´s wahre Leben, respektive einen völlig sinnlosen Tod!

Auch wenn Sie mich jetzt für etwas leicht durchgeknallt halten: Die Vorweihnachtszeit ist immer die Jahreszeit, in der ich meinen Wuffi von sonst entspannten Innenstadt- Besuchen fernhalte und Luna zuhause bis zu meiner Rückkehr in ihrem Körbchen mit ihrer lila Quietsche- Maus als Gesellschaft kuschelt. Schliesslich trägt auch mein Hundi Fell (= Pelz) und ich möchte ihr den Anblick angesichts ausgestellter Artgenossen (Jaaa, das was Gae- Wolf heisst, war in Wahrheit zu Lebzeiten tatsächlich mal ein Artgenosse von Luna! Nur, mal ehrlich, Gae- Wolf hört sich irgendwie geländegängiger und weitaus beruhigender an, als eben ganz profan Hund!) in Prävention eines eventuell zu erwartenden Traumas, nicht zumuten!

Mit ein Grund, weshalb ich nie, wirklich niemals, noch nicht einmal unter Androhung von schwerster Folter und ähnlichem Unbill, die Ausstellungen der „Körperwelten“ von Gunther von Hagen, der für mich so ein klitzekleines bisschen Ähnlichkeit mit Frankenstein hat, besuchen würde. Allerdings bin ich in diesem Fall schon wieder ein wenig morbide. Denn mich würde unbedingt mal interessieren, woher er die ganzen Leichen hatte, aus denen er dann filetierte Schaustücke für seine gruselige Wanderausstellung fertigte. Was man da sieht, hat ja schliesslich auch alles mal tatsächlich gelebt. Ob die alle wussten, wo sie mal landen und ein jeder Besucher ihr Innenleben, gut ausgeleuchtet und vorteilhaft präsentiert, mit Gänsehaut im Nacken bestaunen kann? Oder gab es da etwa Bares zu Lebzeiten inklusive Dauerkarte für die Ausstellung bis ans zu erwartende Lebensende? Ich darf da irgendwie garnicht drüber nachdenken, aber ganz, ganz ehrlich, interessieren würde es mich doch brennend!

Aber zurück zum Thema: Selbst wer sich angesichts aggressiver Anti- Pelz- Kampagnen, wie z.B. von PETA oder öffentlicher, teilweise recht handfester, Reaktionen privater Anti- Pelz- Aktivisten, etc. nicht traut, das begehrte pelzige Beutestück seiner Wahl in seiner vertrauten Heimatstadt zu erwerben, wird schnell u.a. bei AMAZON und einer Vielzahl von Online- Shops etablierter Internet- Anbietern fündig. Im Hause AMAZON kann dann auch gleich noch überaus diskret die allseits verpönte Gänsestopfleber- Pastete oder hochtrabend und kulinarisch korrekt „Foie Gras“, das derzeit aktuelle Angebot „Mousse de Foie d´Oie Truffée“ oder verständlich für den Hausgebrauch „Gänsestopfleber- Mousse mit Trüffel“ (Sorry, jetzt könnte ich mich an dieser Stelle mal eben kurz aus ethisch- moralischen Gewissensgründen beherzt übergeben. Sehr empfehlens- und lesenswert hierzu auch mein Beitrag „Ach, Du arme Gans!“), mitbestellt werden ohne sich eventuell dem zu erwartenden Spießrutenlauf im Geschäft und schiefen Blick des ebenfalls dort befindlichen ethisch bewussten Nachbarn aussetzen zu müssen. Eine kleine Anmerkung meinerseits: Ich wünsche den Bestellern dieser vermeintlich kulinarischen „Köstlichkeit“ an dieser Stelle, damit Sie endlich auch mal aufgrund eigener Erfahrungen mitreden können, aus tiefstem Herzen im nächsten Leben die Wiedergeburt als Mastgans! 

Galt dieser mehr als fragwürdige Mode- Trend doch angesichts einer weltweit aggressiven Aufklärung, PETA sei an dieser Stelle für die oftmals heroischen Einsätze nochmals zutiefst gedankt, und einer verstärkten Anti- Pelz- Bewegung jahrelang und bis vor kurzem noch als absolutes „No Go“. Nicht nur die gerne als körnerfressenden Öko- Spinner in Bio- Latschen bezeichneten Aktivisten sprachen sich vehement und energisch gegen das Tragen von Pelzen und Pelz- besetzten Accessoires aus, selbst VIP´s der A- Liga, wie Eva Mendes, Elisabetta Canalis oder die Sängerin Pink waren sich nicht zu schade, die Kampagnen von PETA aktiv zu unterstützen und demonstrativ bei pressewirksamen Auftritten nur noch im Kunstpelz zu erscheinen. Die Gemeinde West Hollywood ging sogar soweit, hier ein Gesetz zu verabschieden, das den Kauf und das Tragen von Pelzen strafbewehrt verbietet.

Nur ganz Mutige wagten sich lange Zeit noch mit Kaninchen- Muff in die Öffentlichkeit, legten aber bereits vorsorglich angesichts wüster Beschimpfungen im Schwerstbeleidigungs- Niveau und schlimmerem die gegen die Kälte Pelz- bewehrten Ohren an. Sehr populär und beliebt waren in der Vergangenheit des öfteren vor allen Dingen Rot- Kreuz- Altkleider- Container, in denen die noch in Besitz befindlichen Pelz- Kreationen gerne in Nacht- und Nebel- Aktionen heimlich, still und ganz leise versenkt und entsorgt wurden. Schlug denn doch das schlechte Gewissen und die eigene Reflektion im Hinblick auf das PETA- Zitat „Wenn Du Pelz zum Warmhalten brauchst, hast Du ein Problem!“ an, so wollte auf jeden Fall niemand mehr seinen manchmal jahrelang ans Herz gewachsenen Pelz öffentlich spazieren tragen und sich damit selbst als latenten Bewusstseins- Verweigerer outen.

Besonders auffallend und die endgültige Absage an gute Vorsätze und die Trendwende der Vorjahre war jedoch bereits der Umstand, dass große Modehäuser wie Fendi, Versace, Gucci & Co. auf den diesjährigen Herbst-/Winter- Shows erneut verstärkt Pelze, wenn schon nicht als Jacke oder Mantel, denn doch in Form von Innenfutter, Applikationen und Besatz, präsentierten. Wen wundert es also, dass dekadente „Ober- Wichtig´s“ des Promi- Olymps wie z.B. Paris Hilton, Heidi Klum, Sylvie Meis, Donatella Versace oder auch Jennifer Lopez, aufgrund offensichtlich mangelnder Reflektion und Weitblicks und / oder mangels Masse des denkenden Organs zwischen den Ohren weiterhin über jedem einleuchtenden Argument stehen und nach wie vor ihr Image und Äußeres durch Echt- Pelze aufwerten. Hier gilt augenscheinlich das Motto: Ist der Ruf erst ruiniert, agiert sich´s gänzlich ungeniert!“

Besonders bemerkens- und überdies denkenswert die Show von Donatella Versace anlässlich der diesjährig stattfindenen Fashion Week: Um das ganze besonders üppig und dekadent zu präsentieren, trampelten dort die Models über einen Echtpelz- bezogenen Catwalk! Okay, dass die verpflichteten Models hierbei ohnehin nicht viel Mitspracherecht genießen dürften und überdies aufgrund einer mehr als üppigen Apanage für diesen Auftritt das Gewissen ohnehin weitgehend abschalten, dürfte wohl einem jedem klar sein; dass jedoch die Zuschauer angesichts dieser Entgleisung auch noch rauschenden Beifall zollten und sich gegenseitig abklatschten, dass man auch in diesem Jahr wieder dabei sein durfte, ist mir persönlich völlig unerklärlich und auch definitiv nicht näher nachvollziehbar.

Da sich nun einmal nicht ein jeder gleich einen Pelzmantel oberster Preiskategorie leisten kann oder auch will, die Nachfrage jedoch grundsätzlich den Markt reguliert und sich auch Otto- Normal- Verbraucher gerne dem Hauch des Luxus- Feelings hingibt, werden nun massenkompatibel, wie zum Beispiel im Hause Bogner (www.bogner.com) Pelze verstärkt weiterhin und für jeden erschwinglich in Form von Pelzkrägen, Innenfutter und Verbrämungen angeboten. Trösten Sie sich bitte an dieser Stelle nicht mit der lahmen Ausrede „Ist doch nur ein klitzekleines bisschen Pelz!“. Nein, reden Sie sich das ganze bitte jetzt nicht selbst besser verdaulich: NUR ein klitzekleines bisschen gibt es bei Echtpelz ebenso wenig, wie nur ein klitzekleines bisschen schwanger!

Einem jeden Konsumenten sei sein ganz persönliches Bogner- Fire & Ice- Feeling wirklich gerne gegönnt, daher hier schon einmal ein Vorschlag zur Beruhigung des eigenen Gewissens, sofern sich dieses nicht bereits in den Winterschlaf verabschiedet hat und das ultimative Argument für den kritischen und ethisch korrekten Nachbarn, falls dieser Sie auf Ihren Kragen aus Pelz ansprechen sollte: „Macht doch nichts, das Tier war ja schon tot, als ich den Pelz gekauft habe!“ oder könnte auch ganz gut ankommen: „In der Steinzeit wurden schließlich auch schon Pelze getragen!“ und im schlimmsten Fall: „Frau Sonia Bogner trägt das schließlich auch!“ Sie halten das ganze emotionale Getue um den Schutz von Pelztieren noch immer für von heuchlerischen und selbsternannten Gutmenschen inszeniert und von moralistischen Instanzen, wie Tierschutzorganisationen und moralin- sauren Öko- Spinnern etwa aus Sozialneid propagiert? Sorry, aber dann sind Sie noch weitaus schlimmer, als Ihr Nachbar das ohnehin von Ihnen bereits glaubt!

Mal ganz ehrlich: Glauben Sie nicht auch, dass das Tier, dessen Pelz Sie jetzt an Ihrer Jacke oder Ihrem Mantel spazieren tragen, diesen viel dringender gebraucht hätte als Sie? Glauben Sie tatsächlich ernsthaft, Ihr bisheriges Image und gesellschaftliches Ansehen hätten sich durch das Tragen von Pelz in irgend einer Form verändert? Positiv mit absoluter Sicherheit nicht, das kann ich Ihnen jetzt bereits versichern. Sollten Sie hier anderer Ansicht sein und tatsächlich die Auffassung vertreten, das Tragen von Echtpelz würde maßgeblich und nachhaltig zur positiven Image- Politur beitragen und Sie im gesellschaftlichen Ansehen in die ersehnte und bisher nicht erreichte Königsklasse katapultieren, rate ich Ihnen dringend, als guten Vorsatz für das neue Jahr, einen Termin bei einem adäquaten Psycho- Analytiker oder Psychiater Ihrer Wahl ins Auge zu fassen, denn Sie haben wirklich ein Problem, das man sich unbedingt mal näher anschauen sollte. Vielleicht ist da ja noch etwas korrigierbar …

Mit dem Tragen von Pelz tragen Sie nur zu einem bei: Zu Ihrer eigenen Peinlichkeit, Ihrer eigenen zur Schau gestellten Ignoranz und Arroganz, völlig fehlendem Bewusstsein und als Helfershelfer der Pelz- Industrie, zu unvorstellbaren Grausamkeiten, sowie zur Selbstbefriedigung Ihres kleinen narzisstischen Egos. Glauben Sie nunmehr noch immer nicht, dass Pelz Sie definitiv nicht zu einem besseren Menschen macht, Ihnen kein besseres Image verleiht und verstecken Sie sich noch immer hinter dem Argument, schließlich habe man schon in der Steinzeit Pelze getragen und, last but not least als Gipfelsturm der Heuchelei, finanzieren Sie schließlich mit dem Kauf Ihres Pelzes auch das Einkommen und den Arbeitsplatz der Menschen, die in China sonst noch ärmer wären, als sie es bereits sind, sollten Sie sich den nachfolgenden Beitrag ansehen.

Liebäugeln Sie danach noch immer auch in diesem Jahr mit dem Kauf eines Pelz- Produktes oder aber sollte ein ebensolches Stück auf Ihrem Weihnachts- Wunschzettel stehen oder aber Sie noch immer nicht überzeugt sein, empfehle ich Ihnen vorsorglich und dringend einen Blick in diesen Filmbeitrag – live, in Farbe und aus der allerersten Reihe – aus chinesischen Pelztier- Farmen und Tier- Märkten zu werfen. Zur Warnung: Ich empfehle Ihnen an dieser Stelle dringend Ihre Kinder, bevor Sie die Play- Taste betätigen, nach draußen zum Spielen zu schicken, da dieser Beitrag meines Erachtens für eine Kinder- Seele mehr als ungeeignet ist!

„China´s grausame Pelz- Industrie“

Ihnen sind dabei die Tränen gekommen, haben Sie vielleicht sogar bitterlich geweint oder hatten Sie spontan das tiefe Bedürfnis, trotz ansonsten sehr friedfertiger Gesinnung, den Arbeitern das gleiche anzutun, was sie diesen armen, geschundenen Tieren zufügen? Das ist gut so, denn mir erging es nicht anders als Ihnen! Sie haben den Film wirklich zu Ende gesehen?  Wunderbar, das sollten Sie auch!  Sie haben sich anschließend übergeben? Hervorragend, dann haben Sie den Film nicht nur gesehen, sondern haben auch Mitgefühl und Empathie kennen gelernt und zugelassen! Sie möchten auch jetzt noch immer einen Pelz oder ein Accessoire mit Pelzbesatz? Dann ist Ihnen leider wirklich nicht mehr zu helfen! Ich rate Ihnen nochmals eine Nacht über Ihre Entscheidung zu schlafen und die Filme nochmals zu sehen. Entscheiden Sie sich dann dagegen, noch einmal in Ihrem Leben Pelz, in welcher Form auch immer, zu tragen, kann ich Sie zu Ihrem Entschluss nur beglückwünschen. Entscheiden Sie sich dann noch dagegen, jemals wieder Foie Gras, bzw. Gänse- und Entenstopfleber zu essen, keinen lebenden Hummer und keine Flusskrebse mehr in kochendes Wasser zu werfen, keine Produkte mehr mit Gänsedaunen aus Lebendrupf zu kaufen und intensiv über Ihre Entscheidung und Ihre Kaufabsicht nachzudenken, bevor Sie konsumieren, sind Sie auf dem allerbesten Weg wieder das zu werden, was Sie aller Wahrscheinlichkeit einmal vor vielleicht langen Jahren einmal waren: 

Ein mitfühlender Mensch mit tiefem Bewusstsein, Reflektion und Empathie!

Jutta A. Lotz- Hentschel

Praxis “Ansavita”

Quelle Bild (Alexandra Kamp): www.peta.de

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About juttalotzhentschel

Jutta Lotz- Hentschel Schriftstellerin & Autorin Autoren- Kollektiv "WortKUNST"

2 responses to “Alle Jahre wieder …”

  1. julinero says :

    Das ist so schlimm. Mir fehlen einfach nur die Worte dafür !

    Gefällt mir

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