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Giftige Spezies!

„Vorsicht: Toxische Menschen“

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Hohes Gefährdungspotenzial und absolut unverträglich!

Ausnahmslos jeder kennt mindestens einen, wenn nicht sogar mehrere Menschen, dieser ganz besonderen Spezies: Toxisch, giftig, sozial unverträglich, extrem anstrengend und überaus kräftezehrend, Egomanen wie man es sich schlimmer nicht vorstellen kann, besserwisserisch, abgehoben ob der eigenen Grandiosität, und definitiv nicht gerade das, was man einen Menschenfreund nennt, sondern eher vergleichbar mit einem schnell wirksamen Brechmittel auf zwei Beinen. Menschen, denen man nur allzu gern aus dem Weg geht und es sehr ratsam ist, muss man sich unvermeidbar mit ihnen zwangsweise austauschen, dies auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und in äußerst überschaubaren Grenzen zu halten. Toxische Menschen möchte man nicht zum Freund haben und noch weitaus weniger zum Feind, zumal dies recht anstrengungsfrei und sehr schnell möglich ist.

Eines verbindet ausnahmslos alle toxischen Menschen: Sie schlagen zumeist unerwartet zu, sind äußerst giftig, enorm schädlich mit nachhaltiger Wirkung und auch in homöopathisch dosierten Mengen absolut unverträglich! Die ganz schlechte Nachricht: Gegen toxische Menschen gibt es, schon aufgrund des Umstandes, dass es nur möglich ist aus dem wirksamen Gift ein wirkungsvolles Gegengift herzustellen, leider kein verlässliches Serum. Wird man von einer Schlange gebissen, ist es in den seltensten Fällen möglich, die exakte Spezies zu identifizieren. Aus diesem Grund ist man heute durchaus in der Lage, polyvalente Anti-Seren die aus den verschiedensten Schlangengiften als Gegengift, auch ohne vorherige Bestimmung der genauen Gattung, herzustellen und sehr erfolgreich und lebensrettend einzusetzen.

Anders hingegen bei toxischen Menschen. Das einzige, was Sie rettet, wenn Sie dieser gefährlichen und leider auch sehr weit verbreiteten Spezies begegnen? Laufen und zwar ganz schnell und möglichst weit, denn der toxische Mensch hat Sie bereits im Visier und ist jederzeit bereit, Sie in den Würgegriff zu nehmen und dann, oftmals mit bleibenden Spätschäden für den Selbstwert, ohne jegliche Skrupel zuzuschlagen.

Bei einer giftigen Schlange könnte man noch entschuldigend anmerken, dass man sie provoziert hat oder versehentlich auf sie getreten ist, man sie beim Schlafen gestört hat oder sie einfach einen ganz miesen Tag hatte. Bei einem toxischen Menschen bedarf es keinerlei nachvollziehbare Gründe, um sein hochwirksames Gift zu verbreiten. Was diese Menschen höchst toxisch und absolut unverträglich macht, ist allein ihre Lebensphilosophie, die sie gegenüber allem und jedem mit der sprichwörtlich mentalen und emotionalen Brechstange nach der Maxime „… und bist Du nicht willig, brauch ich Gewalt!“ und „Steter Tropfen höhlt auch den härtesten Stein!“ durchsetzen!

Auf den ersten Blick sind toxische Menschen zunächst anfangs immer nett und freundlich, man könnte ihnen, kennt man sie nicht näher, sogar den Anflug von Empathie und Emotionalität unterstellen, auf den ersten Blick zunächst noch recht harmlos, jedoch leider bei näherer Betrachtung und infolge der Spuren, die sie bei ihren Opfern nachhaltig hinterlassen, hoch- giftig und absolut tödlich! Seien Sie sicher: Einem toxischen Menschen sind Begriffe wie Empathie, Mitgefühl oder Skrupel völlig fremd. Etwaige Anflüge von Emotionalität und Empathie sind lediglich gut geschärfte Waffen gegen Sie und sollen Ihnen lediglich den Eindruck vermitteln, man bewege sich mit Ihnen auf mentaler Augenhöhe. Dass dem definitiv nicht so ist, werden Sie sehr schnell feststellen sobald ein Toxiker Ihnen den sprichwörtlichen Absatz ins Genick stellt, um sie zu Fall zu bringen.

Toxische Menschen bewegen sich gegenüber anderen Menschen niemals auf Augenhöhe, sondern sie sehen grundsätzlich auf ihr Gegenüber herab, zumal sie bedenkenlos ausschließlich Opfer links und rechts ihres Weges hinterlassen. Bedauern oder läuternde Einsicht? Eine Entschuldigung und gar ein schlechtes Gewissen oder Bewusstsein angesichts des eigenen Verhaltens? Wo denken Sie denn hin! Ein toxischer Mensch hat zum einen immer und grundsätzlich Recht, daran lässt er keinerlei Zweifel aufkommen, und zum anderen ist er gefühlt die Sonne, um das sich das gesamte Universum, und damit selbstverständlich auch Sie, dreht. Basta und für ihn Ende der Durchsage! Ein toxischer Mensch diskutiert niemals, er befiehlt grundsätzlich und ordnet an. Haben Sie damit im Hinblick auf die Sinnhaftigkeit ein Problem, ist dies eindeutig ihres, jedoch niemals das des Toxikers. Aber er erklärt Ihnen das gerne auf Anfrage, gegebenenfalls auch schriftlich, nochmals ganz langsam, damit auch Sie das ganze verstehen, denn schließlich kann es nur einen geben: Ihn, ihn und nochmals ihn!

Um zu toxischen Menschen einen möglichst weiten Abstand zu halten, stellt sich zunächst die kritische Frage nach deren Identifizierung. Wie erkennt man diese „Toxic People“, um ihnen erst gar keine Chance zu geben, ihr Gift wirksam und nachhaltig zu übertragen? Nachfolgend einige untrügliche Merkmale, die alle toxischen Menschen eint und sie zu Brüdern und Schwestern im Geiste, aber damit auch zur Interessengemeinschaft der ultimativen Kotzbrocken jenseits dieser Hemisphäre werden lässt!

Toxische Menschen sind zumeist große und raumgreifende Rhetoriker, aber in der Regel auch immer pathologische Lügner und Manipulateure par excellence. Gerade weil sie selbst immer das glauben, was sie anderen Menschen als ihre mitunter sehr schräge und äußerst kreative Sicht auf das, was man gemeinhin als Wahrheit bezeichnet, erzählen, sind sie nur dann wirklich zu entlarven, wenn eine Lüge schlussendlich auffliegt. Aber selbst dann werden toxische Menschen noch bestens geübt in der Lage sein, sogar einen kapitalen Absturz zum eigenen Nachteil in eine Gegenoffensive zum eigenen Vorteil zu verwandeln. Bei diesen Menschen gilt grundsätzlich: Treffer und punktgenau versenkt!

Bestens im Dauer- Training beherrschen toxische Menschen auch die besonders perfide Version des Intrigierens, der schamlosen Verleumdung bis hin zum Rufmord auf Raten und die bemerkenswerte Fähigkeit immer wieder die Gerüchteküche ordentlich anzuheizen, um anderen zum Selbstzweck zu schaden, der in der Regel über ausnahmslos alles gestellt werden. Ziel des ganzen Aufwandes: Um sich selbst in ein besseres Licht zu rücken, den eigenen Status, der gefühlt immer deutlich über dem aller anderen Menschen liegt, hervorzuheben und um die eigenen Ziele gnadenlos gegen alle Widerstände durchzusetzen. Hierbei überschreiten toxische Menschen ausnahmslos alle sich bietenden Grenzen. Ein „Nein!“, auch noch so klar und überdeutlich geäußert, gilt für sie nicht, wird von ihnen geflissentlich überhört und schlichtweg nicht zur Kenntnis genommen. Für diese Menschen gilt immer und grundsätzlich: Geht nicht, gibt´s generell nicht, alles ist immer möglich!

Das problematische im Umgang mit toxischen Menschen: Sie können niemals Kompromisse eingehen; sie kennen ausschließlich ein schwarz oder weiß, nur ein entweder oder, jedoch niemals ein sowohl als auch. Es geht ihnen hierbei nicht darum, eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung zu finden, toxischen Menschen geht es nur um das Gewinnen und um den eigenen Standpunkt, den es für sie unter allen Umständen umzusetzen gilt.

Wer im Umgang mit toxischen Menschen auf echte Authentizität, Emotionalität und Empathie hofft, wird bitter enttäuscht werden. Derlei Gefühlsregungen sind ihnen weitgehend unbekannt und werden von ihnen lediglich als äußerst hinderlich hinsichtlich der Durchsetzung ihrer Ziele betrachtet. Auch sind sie an einem ehrlichen Austausch mit anderen Menschen nicht interessiert, ihnen geht es hierbei lediglich um Aufmerksamkeit und schlussendlich die vollumfängliche Zustimmung und das Einknicken ihres Gegenübers.

Was das Thema Egoismus anbelangt, könnte man schon fast behaupten, es wurde von toxischen Menschen erfunden. Nicht nur, dass sie sich immer und grundsätzlich anderen gegenüber überlegen fühlen, nein, sie lassen dies andere Menschen auch deutlich spüren und aufgrund von Konsequenzen erfahren. Wer ihnen widerspricht, wird nicht nur argumentativ so gut wie mundtot gemacht, sondern geht es in einer Diskussion einmal ganz hoch her, wird dieser auch mit Provokationen, Beleidigungen und wüsten Beschimpfungen eingedeckt, damit das eigene grandiose Selbstbild nicht ins Wanken gerät. Toxische Menschen ertragen weder Kritik, noch können sie Zweifel an der eigenen Unantastbarkeit, Grandiosität und Genialität ertragen, geschweige denn dulden. Seine immense Kraft nährt der toxische Mensch nicht etwa aus gemeinsam zu feiernden Erfolgen, sondern immer nur aus den vermeintlichen Fehlern anderer, die dann zu einem gigantischen Weltereignis aufgeplustert und überdramatisiert werden, insbesondere weil Toxiker Neid- zerfressen auf ausnahmslos alles sind, was nicht auf ihrer eigenen Feder stammt.

Hoffen Sie bitte nie, aber auch wirklich niemals darauf, dass Sie einen toxischen Menschen mittels einer Beschwerde mental erreichen oder zur Einsicht hinsichtlich seiner Fehlentscheidung bewegen können. Ganz im Gegenteil bedeutet ausnahmslos jede Kritik gegenüber einem Toxiker ein kapitales Eigentor für Sie selbst, das dann weidlich ausgeschlachtet und weiterhin gegen Sie verwendet wird! Ein kleiner Vergleich, den Sie im Umgang mit einem toxischen Menschen immer beherzigen sollten: Das echte Mitgefühl eines australischen Taipans, der mit zu den giftigsten Schlangen unserer Erde zählt, hält sich ebenfalls mehr als in Grenzen falls er zubeißt, weil Sie ihm versehentlich beherzt auf das Schwanzende getreten haben. Ähnlich gnadenlos verhalten sich toxische Menschen!

Welches Phänomen ausnahmslos allen toxischen Menschen ebenfalls zu eigen ist: Sie selbst ziehen enorme Kraft und Energie aus von ihnen verursachten negativen Situationen und destruktiven Ereignissen, und kontaminieren damit ihr gesamtes Umfeld. Umso mehr Menschen von ihnen klein gemacht, bewusst provoziert und zerstört werden, umso übergriffiger und grenzverletzender wird ihre Aura der Unantastbar- und Unbesiegbarkeit. Man fühlt sich neben solchen Menschen automatisch sehr klein, permanent bedroht, äußerst verletzlich und befindet sich einer latenten Habacht- Position, deren Berechtigung in der Regel sich dann zumeist ganz schnell bestätigt.

Über was man sich grundsätzlich im Umgang mit toxischen Menschen im Klaren sein sollte: Man kann ihnen nicht vertrauen und sollte niemals zuviel von sich selbst preisgeben. Machen Sie sich bewusst: Sie werden immer und überall akribisch durchleuchtet und bei passender Gelegenheit wird Ihnen ausnahmslos jede Schwachstelle, jede Vertraulichkeit und jede noch so mickrige Kleinigkeit um die Ohren geschlagen, schamlos ausgenutzt und gegen Sie verwendet und Ihnen zum Verhängnis werden! Bedenken Sie bitte immer: Toxische Menschen sind wie eine Schmarotzer- Pflanze – sie nähren sich von der Energie ihres vermeintlichen Kontrahenten, und hierzu zählen so ziemlich ausnahmslos alle Menschen auf dieser Erde, zumal Toxiker niemals Freunde, sondern ausschließlich Feinde und Gegner haben. Toxische Menschen werden sich nicht nur über Ihren Niedergang und Ihr vermeintliches Versagen enorm freuen und sich anschließend selbst vor Begeisterung einen Orden verleihen, sie werden ihre Opfer für deren Niederlage sogar aufs tiefste verachten.

Wie Sie einem toxischen Menschen überdeutlich klar machen, dass Sie mit ihm nichts zu tun haben wollen? Ganz einfach: Sagen Sie es ihm und zwar ebenso barrierefrei und unumwunden! Stehen Sie zu Ihrer inneren Wahrheit und Klarheit und sagen Sie ihm: „Ich will mit Dir nichts zu tun haben, weil Du mir nicht gut tust!“. Dieser Mensch wird niemals zu Ihrem bevorzugten Freundeskreis gehören und Sie wären auch niemals sein Freund geworden, sondern eher das nächste auserwählte und potentielle Opfer. Also bitte endgültig Schluss mit einem netten „Wir müssen uns doch alle ganz toll lieb haben und Du darfst niemals werten und beurteilen!“. Doch das dürfen wir ebenso, wie schon alleine die Strasse überqueren und genau das nennt man: Authentizität!

Herzlichst

Jutta A. Lotz- Hentschel

Bewahrer oder Gestalter?

„Bewahrer und Hüter oder Gestalter und Reformer“

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Was beide Gruppen grundlegend voneinander unterscheidet!

Ich lerne immer wieder Menschen kennen, die sich pausenlos, unablässig und zumeist ausschließlich nur mit einem beschäftigen: Mit dem Lösen von Problemen, die erst dann zum Problem werden, weil sie das eigentliche Problem nicht angehen und einer möglichen adäquaten Lösung dauerhaft und vehement ausweichen. Die ultimative Lebensverweigerung wird somit zur universellen Lebensphilosophie kultiviert!

Da wird unter Aufbietung aller Kräfte und unter Einsatz der kreativsten Argumentationen, die im übrigen nur dem Zementieren der eigenen Überzeugung dienen, weshalb etwas nicht funktionieren soll, gefightet und völlig sinn- und nutzlos enorme Zeit und Energie verschwendet, die äußerst sinnvoll und effizient in Lösungsansätze investiert werden könnte. Das ganze gestaltet sich einfach nur unfassbar anstrengend, enorm kräftezehrend und diese Klientel ist zumeist zu 100% beratungsresistent!

Diese Menschen suchen für so ziemlich alles und oftmals auch nichts eine 100%- Geling- und Erfolgs- Garantie, um auch nur ansatzweise die Bereitschaft zum Überdenken eines möglichen Lösungsweg in Betracht zu ziehen. In der Regel wird endlos hinsichtlich der Entstehung und Grundursache, dem weiteren Verlauf, den Auswirkungen und Einschränkungen und vor allen Dingen der Spurensuche nach dem Verursacher, Täter und Urheber des Problems, endlos debattiert, jedoch nahezu null Energie in realistische und gangbare Lösungswege und –ansätze gelegt. Jeder noch so gut durchdachte Vorschlag wird sofort verworfen oder im günstigsten Fall mit einem „Ja, aber …!“ beschieden und anschließend mit fadenscheinigen Argumenten als angeblich undurchführbar verworfen und uneingeschränkt in die mentale Tonne getreten!

Mein nicht unbegründeter Verdacht: Hätten diese Menschen irgendwann mal kein Problem mehr, das sie endlos wälzen, analysieren, von allen Seiten ausgiebig beleuchten und dieses anschließend bis an die Grenzen der Unkenntlichkeit atomisieren können, hätten sie endlich mal ein echtes Problem mit dem sie sich intensiv auseinandersetzen und beschäftigen könnten: Sich selbst!

Wie Sie diese „Ja, aber- Menschen“, denen nicht nur nicht zu helfen ist, sondern die sich auch nicht helfen lassen und ihr Problem gerne behalten und dieses weiter kultivieren wollen, schon zumeist beim Ansatz erkennen? Hier eine Auflistung der entlarvenden Aussagen, wenn wieder mal einer dieser Problem- Kultivierer um die Ecke biegt und Sie um Ihren Rat fragt!

Ein Gestalter hat keine Probleme, sondern sieht in allem eine Herausforderung!

Ein Bewahrer hingegen sucht erst gar keine Herausforderung, sondern sieht in allem und nichts ein großes Problem, das es (nicht) zu lösen gibt!

 

Ein Gestalter zaubert immer einen Plan A, B, C oder D aus der mentalen „Tasche“ und wenn der nicht funktioniert, gibt es noch genügend Alternativen, die dann zur Verfügung stehen!

Ein Bewahrer hat erst gar keinen Plan und sucht auch keine Alternative, da er gar keine Lösung für das Problem suchen und finden will!

 

Ein Gestalter hat immer gute Argumente, weshalb etwas funktioniert!

Ein Bewahrer hat immer und grundsätzlich Ausreden, weshalb ein Lösungsansatz nicht funktionieren wird!

 

Ein Gestalter hat für alles eine Lösung und widmet dieser alle zur Verfügung stehende Energie, jedoch verschwendet er keinerlei Ressourcen in die Analyse eines Problems oder dessen Ursache!

Ein Bewahrer findet in jedem Lösungsansatz ein weiteres Problem, das es ausgiebig zu analysieren gilt!

 

Der Gestalter überprüft seine eigenen Leistungen auf Kompatibilität mit den angestrebten Zielen!

Der Bewahrer vergleicht sich und seine Leistungen nur mit den Leistungen anderer im außen!

 

Das Motto des Gestalters lautet „Es mag durchaus schwierig sein, aber es ist möglich!“

Das Motto des Bewahrers lautet hingegen: „Es ist möglich, aber es ist definitiv nicht machbar, weil es zu schwierig ist!“

 

Der Gestalter ist immer selbst ein Teil der Lösung!

Der Bewahrer ist grundsätzlich selbst Teil eines Problems!

 

Der Gestalter sieht sein Scheitern als Aufforderung zum nächsten Versuch und um etwas beim nächsten Mal besser zu machen!

Der Bewahrer sieht sein Scheitern als ultimatives Signal, dass etwas grundsätzlich nicht möglich ist und daher etwas nur scheitern kann!

 

Der Gestalter missioniert nicht den Rest der Welt mit möglichen Lösungsansätzen und Problemlösungen!

Der Bewahrer missioniert den Rest der Welt mit Lösungsansätzen und Problemlösungen, die er für sich selbst kategorisch ablehnt!

 

Der Gestalter braucht keine Ratgeber im außen, um Lösungsansätze zu finden!

Der Bewahrer beschäftigt einen ganzen Hofstaat von Beratern und Ratgebern ohne dabei jemals eine Lösung in Betracht zu ziehen!

 

Der Gestalter liebt den Sieg über schwierige Herausforderungen!

Der Bewahrer liebt das Scheitern, zumal ihm dieses bestätigt, dass er Recht hatte!

Mein Rat an Sie: Tun Sie sich selbst den großen Gefallen und verschwenden Sie zukünftig nicht mehr Ihre wertvolle Ressourcen „Zeit“ und „Energie“ in Menschen, die Sie unendlich mit ihren zumeist hausgemachten und selbst kreierten Problemen beschäftigen, die sie weder lösen, noch überdenken wollen.

Realisieren Sie bitte: Bewahrer und Hüter fühlen sich sehr wohl damit, andere immer wieder mit für sie selbst unlösbaren Problemen ausgiebig zu beschäftigen. Sie werden hierbei gnadenlos als Entertainer, emotionaler Müllabladeplatz und universelle Abraumhalde von Ihrem Gegenüber missbraucht und ausgenutzt, jedoch absolut nichts mit Ihrem selbstlosen Einsatz bewirken. Ganz im Gegenteil werden Sie sich selbst aufgrund des erlittenen Energie- Verlusts sehr schlecht fühlen.

Kommt das nächste Mal einer dieser Menschen um die Ecke und bittet Sie, sich seinen Problemen anzunehmen und ihn hinsichtlich eines möglichen Lösungsansatzes zu beraten, antworten Sie ihm einfach folgendes: „Tut mir leid, das geht leider im Moment nicht, denn ich habe ein großes Problem, mit dem ich mich gerade intensiv auseinandersetze und das meine ganze Energie und Einsatz erfordert!“ Bietet der Bewahrer dann seine offensichtlich so selbstlose und altruistische Hilfe an, erinnern Sie ihn einfach daran, dass auch er mit seinem Problem und der Suche nach Lösungen so sehr beschäftigt sein dürfte, dass Sie sein Angebot unmöglich annehmen können und lehnen Sie dankend ab!

Herzlichst

Jutta A. Lotz- Hentschel

Praxis „Ansavita“